Laut Informationen der BILD am Sonntag soll der Torhüter des BVB, Roman Weidenfeller, den Schalker Stürmer und Nationalspieler Gerald Asamoah als “schwarzes Schwein” bezeichnet haben. Sollte dies der Fall sein, dann ist das in meinen Augen durch nichts zu entschuldigen.
Kevin Kuranyi hat sich bei seinem Zweikampf mit Marcelo Bordon in der zweiten Minute zwei Zähne abgebrochen und trotzdem tapfer 90 Minuten durchgespielt. Das nenne ich Einsatz und Engagement und das ist einer der Gründe, warum ich Kevin für einen herausragenden Spieler halte.
Die Stimmung in der Nordkurve war der absolute Hammer und ist überhaupt nicht zu vergleichen mit den Sitzplätzen auf der Gegengerade, welche wir in der vergangenen Saison innehatten. Nichtsdestotrotz ist es sehr schön, wenn man nach dem Spiel endlich wieder Zuhause ist und seinem altersschwachen Rücken eine Lehne bieten kann.
Zwischen den beiden Fanlagern kam es fast ausschließlich zu verbalen Entgleisungen. Über den Tag gesehen nahm die Polizei gerade einmal 10 Personen in Gewahrsam, was dem normalen Schnitt bei einem Bundesligaspiel entspricht. Beim zweimaligen Zünden von Rauchbomben auf Seiten der Gäste ist die Polizei konsequent eingeschritten und hat weitere Provokationen im Keim erstickt.
Der 4:1 Endstand ist der höchste Derby-Heimsieg der Schalker seit 16 Jahren und alleine dafür hat es sich schon gelohnt, im Stadion dabei zu sein. Sobald der Screenshot des Videowürfels zur Verfügung steht, wird er meinen Bildschirmhintergrund schmücken. Da führt kein Weg dran vorbei. ![]()
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