Nachdem der wenig sympathische Nachbar aus der Nähe von Lüdenscheid bereits gestern ran musste, beginnt für die Knappen heute ebenfalls die Rückrunde der aktuellen Bundesliga-Saison. Sie beginnt mit der Partie gegen Eintracht Frankfurt, an welche ich schlechte Erinnerungen aus der Hinrunde habe. Damals kam der FC Schalke über ein Unentschieden nicht hinaus und selbst das war bis zum Schluss in Gefahr. Nach einer dann doch sehr erfolgreichen Hinrunde hoffe ich, dass es heute Nachmittag ein wenig besser läuft.
Eine schlechte Nachricht schockte mich dann doch gestern noch ein wenig. Christian Pander verletzte sich ausgerechnet im Abschlusstraining und zog sich einen Bänderriss im Sprunggelenk zu. Fabian Ernst hingegen scheint nach seiner Zehverletzung wieder fit zu sein und steht für das heutige Spiel im Kader.
Was die Partie am heutigen Nachmittag betrifft, ist Trainer Mirko Slomka positiver Dinge. Seine Aussage zum Spiel.
Wir wollen schnell nach vorne spielen und mit dieser attraktiven Spielweise alle mitnehmen auf eine Reise. Jedes Spiel ist wichtig. Ich gebe Fabian Ernst völlig Recht. In Frankfurt haben wir die Chance, mit einem Sieg eine Euphoriewelle zu entfachen, die uns tragen kann. Wir brauchen die Unterstützung unserer Fans. Wenn sie uns begleiten, uns anfeuern - nicht nur im Spiel, sondern auch beim Training - dann können wir viel erreichen.
Auch Manager Andreas Müller macht klar, wie die Schalker Ziele für die weitere Saison aussehen:
Ich finde es gut, dass die Spieler das Wort ‚Meisterschaft’ in den Mund nehmen. Das führt dazu, dass sie sich total mit diesem Ziel identifizieren.
Bis auf die langzeitverletzten Gerald Asamoah (Schien- und Wadenbeinbruch), Markus Heppke (Innenband-Ruptur) und Timo Kunert (Mittelhandbruch) steht Mirko Slomka aktuell der gesamte Kader zur Verfügung. Slomka warnt trotzdem davor, den Saisonstart als Selbstläufer zu betrachten. Man habe mit Frankfurt und Werder Bremen zwei dicke Auswärtsbrocken vor der Brust, und auch das Heimspiel gegen den starken Aufsteiger Alemannia Aachen sei noch nicht im Sack.
Dann lassen wir uns doch am besten überraschen und stehen wie ein Mann hinter dem FC Schalke. Die Fans im Rücken und Gazprom auf der Brust, was soll denn da noch groß passieren?
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