Die heutige Partie des VfL Bochum gegen den Hamburger Sportverein wäre noch vor einem Jahr ein klassisches Spiel des hanseatischen Favoriten gegen den Underdog aus dem Ruhrgebiet.
Doch hätte man vor einem Jahr den Verantwortlichen des VfL Bochum gesagt, daß sie mit dem HSV um die Plätze konkurrieren, hätte man an der Castroper Straße das
a) gerne gesehen
und
b) sicherlich ins Reich der Träume eingeordnet, schließlich ist der VfL der Aufsteiger und der HSV ein Meisterschaftskandidat.
Die aktuelle Saison zeigt jedoch, daß Erfolge der Vergangenheit nichts bedauern. Der HSV hat bisher erst ein einziges Spiel in der Bundesliga gewonnen und trat daher bei der heutigen Partie im Rewirpower-Stadion bei weitem nicht als Favorit an.
So verwundert es auch nicht, daß der VfL mit einem 1:0 in Führung ging. Der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer sorgte zwar für Freudenstürme bei Trainer Thomas Doll, doch die Bochumer Jungs gaben nicht auf und konnten noch den zweiten Treffer zum endgültigen Spielstand des 2:1 erzielen. Dadurch hat der VfL (siehe nebenstehende Tabelle der VfL-Homepage) die Abstiegsränge verlassen.
A propos Homepage:
Sollte der HSV weiterhin so schlecht spielen, müssen die sich für die HSV-Homepage was neues überlegen:
Dort verkündet ein Countdown, wie lange der HSV schon in der Bundesliga spielt (derzeit 43 Jahre, 100 Tage, 3 Stunden, 23 Minuten und ein paar Sekunden).
Wenn alles so weiter geht, bekommt die Ticker-Montage in der ARD-Sportschau doch noch ihre Berechtigung:
Dort wurde abgezählt, wie lange der HSV noch in der (1.) Bundesliga spielt…
Was sagst du dazu?